Verbotsdiskussion

Eiertanz der Politiker

Peinliche Posse: Wie nun bekannt wurde, wollten einige Parlamentarier ein Verbot von Überraschungseiern durchsetzen - wegen Verschluckungsgefahr der Kleinteile. Inzwischen rudert man in Berlin aber wieder zurück. Denn die politische Sprengkraft im Überraschungsei war überraschend groß. Von Konrad Mrusek

Lesermeinungen zum Beitrag

07. August 2008 20:10

Tiefstes Sommerloch??

Lill-Karin Bryant (kb26919)

...Angriff auf das Schoko-Ei??? ja gehts noch? Diese unfaehigen Leute,die nichts dass wirklich wichtig ist auch nur annaehernd richtig hinkriegen sollen die Finger von den Schokoeiern lassen.Denn in all den Jahren hab ich nicht einmal irgendwo etwas gelesen oder gehoert dass ein Kind das Spielzeug verschluckt hat.So was dummes kann nur Leuten einfallendie nichts zu tun haben.EInen Rat fuer alle Politiker" finger weg von den Ueberaschungs-Eiern.Kuemmert Euch um Energie-Kosten, Arbeitslosigkeit, Altersarmut, Inflation und andere wichtige Sachen Mit solchen Geistesblitzen versaut Ihr es EUch mit einer ganzen Generation von zukuenftigen Waehlern.

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07. August 2008 19:39

Wir haben ja auch sonst keine Probleme...

Michael Arndt (Mikel1962)

Wir sollten das Atmen verbieten, immerhin gelangen dadurch schädliche Luftpartikel in die Lunge. Und überhaupt ist das Leben lebensgefährlich...

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07. August 2008 18:59

Keine Überraschung - Dieser vorsorgende, gängelnde Staat

Wilhelm Friedrich (WillyF)

mit seinen mittlerweile alle möglichen Lebensbereiche erfassenden Verboten hier und Einschränkungen dort entwickelt sich dank verfassungsfeindlich veranlagter Gesundheitspolitiker - natürlich stets zum Besten der (offenbar ziemlich unmündigen und dämlichen) Grundrechtsträger - unmerklich jeden Tag ein Stückchen mehr hin zu einem postdemokratischen Polizeistaat mit totalitären Zügen, der wahrscheinlich irgendwann auch Strafen dafür verhängen wird, wenn jemand nicht gesundheitsbewusst genug lebt. Man kann nur hoffen, dass die auf diese Weise schleichend entmündigten Grundrechtsträger in nicht allzu ferner Zukunft aufstehen und sich - gemäß Art. 20 GG notfalls mit Gewalt - gegen derartige systemverändernden Entwicklungen zur Wehr setzen werden. Der entmündigende gesundheitsfanatisierte Politiker sollte sich daher nicht wundern, wenn er irgendwann einmal von einem liberalen Volksgericht zur Rechenschaft gezogen und wegen seiner gängelnden Untaten z.B. dazu verurteilt werden wird, innerhalb einer Stunde in einer ohnehin schon verqualmten Einraumkneipe eine Packung Rothändle zu rauchen sowie danach 10 Überraschungseier, ein Gläschen Marillenlikör (aber auf ex!) und drei Buletten mit Senf (in dieser Reihenfolge) zu konsumieren.

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07. August 2008 18:01

Da kann man nur .....

Kurt Noll (krn)

genervt den Kopf schütteln. Vielleicht sollte man ja auch Kirschen verbieten, hier läßt sich essbares von ungenießbarem noch viel schwieriger unterscheiden (Stein!). Oder besser ALLES verbieten, was die Mindestgröße die ein Kind nicht mehr verschlucken kann, unterschreitet. Soweit ich mich erinnern kann, haben meine Eltern bei mir unterstützend mitgewirkt, damit ich auseinander halten konnte, was man essen kann und was nicht. Scheint heute wohl nicht mehr üblich zu sein. Auch wenn in dieser unsäglich schwachsinnigen Diskussion wieder zurückgerudert wurde, beschleicht mich doch der Eindruck, daß die größten Deppen des Landes in der Politik aktiv sind.

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07. August 2008 17:35

Urlaub für alle Politiker zur gleichen Zeit

Alexander Willkomm (alexander.willkomm)

Alle Politiker sollten zur gleichen Zeit Urlaub machen, damit solche die während der Urlaubszeit allein im Abgeordneten Haus sind nicht aus Langeweile auf solche produktiven Ideen kommen.

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