Für die winzige Minderheit ketzerischer Weihnachtsmarktverächter in Deutschland ist das Internet während der Adventszeit ein unentbehrliches Werkzeug des Überlebens. Denn hier können sie die Orte finden, an denen kein Weihnachtsmarkt die gute frische Winterluft mit schweren Glühweinschwaden schwängert. Von Jakob Strobel y Serra
Moçambique setzt auf Ökotourismus. Das Land ist reich an Flora und Fauna - doch nach Jahren des Bürgerkriegs fehlt der Bevölkerung noch das Gespür für die Schätze der Natur. Von Jürgen Roth
Wir alle werden in nächster Zeit wohl den Gürtel enger schnallen müssen. Drei deutsche Küchenchefs gehen schon einmal voran auf dem Pfad der kulinarischen Schlichtheit - und zeigen, dass das Leben auch dann noch Spaß machen kann. Von Volker Mehnert
So ist es oft in Freiburg: Die Leute spinnen rum, denken das Undenkbare, begießen das zarte Ideenpflänzchen, das aus diesem Gedanken erwächst, und schwupps steht etwas da, was es nirgendwo sonst in Deutschland gibt. Von Katrin Hummel
Wir geben freimütig zu, einer inferioren Sportlerspezies anzugehören, nämlich der des gemeinen Dauerläufers ohne Zweiundvierzigkilometerambitionen - Schuhe an, ein bisschen dehnen und dann ein Stündchen durch Wald und Flur hoppeln, mehr wollen wir gar nicht. Von Jakob Strobel y Serra
Die gute Nachricht lautet: In Zukunft werden wir mit viereinhalbfacher Schallgeschwindigkeit vollkommen stressfrei in Flugzeugen fliegen, die komfortabel wie Kreuzfahrtschiffe sind und klimarettende Biomasse statt böses Kerosin im Tank haben. Von Jakob Strobel y Serra
Straßenbahnfahren ist ein elegantes Vergnügen. Der Passagier gleitet durchs Gewühl des Lebens, ohne Stau, ohne Ärger, ohne Auseinandersetzungen mit Autofahrern, durch eine Oberleitung mehr dem Himmel verbunden als der gemeinen Realität. Von Veronika Eckl
Vor neunzig Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende. In Flandern aber ist er bis heute in der Landschaft und in der Erinnerung der Menschen lebendig. Von Karen Krüger
Firmen laden ihre Mitarbeiter gerne zu einer Trabi-Safari ein. Sie ist eine Reise in die ostdeutsche Vergangenheit. Von Sven Weniger
Der Weltreiseweltrekord liegt bei siebenundsechzig Stunden, zwei Minuten, null Sekunden und wurde 2005 vom verschollenen Abenteurer Steve Fossett aufgestellt. Viel Spaß kann er bei seiner Nonstop-Nonsense-Weltumrundung im Spezialflugzeug allerdings nicht gehabt haben. Von Jakob Strobel y Serra
Das Val dal Saent ist der ideale Ort, um die Wandersaison ausklingen zu lassen. Das Tal an der italienisch-schweizerischen Grenze bezaubert mit türkisfarbenen Bergseen, einsamen Almen und einem großartigen Panoramablick. Von Helmut Luther
Schockstarre, Krisengewinner und Flughafenpoker: Wer am Himmel überlebt den Winter? Die Luftfahrt in Zeiten der Angst, das Vertrauen der Passagiere in die Zukunft zu verlieren. Von Brigitte Scherer
Der Geschmack französischer Austern ist unter Feinschmeckern legendär. Besuch bei einem Austernzüchter im bretonischen Kerdruc. Von Edith Kohn
Ein Weinquiz für Fortgeschrittene: Seit wann gibt es Deutsche Weinköniginnen? Richtig, seit 1949. Wie hieß die erste Regentin? Genau, es war Fräulein Kuhn aus Deidesheim. Und wie lautete ihr Krönungsspruch? Aufgepasst: "Ich trink' auf du und du, dem ganzen deutschen Volke zu. Von Jakob Strobel y Serra
Wer nach Südtirol fährt, weiß: Über Bozen klärt sich der Himmel auf, in Meran scheint endgültig die Sonne. Man ist im Süden angekommen, und von Krise ist nichts mehr zu spüren. Von Alexander Marguier
Ein Alpenbalkon aus Glas, ein Eispalast im Gletscher, eine Hängebrücke über tosendem Wasserfall: Das ist Urlaub mit Kind in der Almwelt Austria in der Steiermark. Und dabei zeigt sich, wer der wahre Angsthase ist. Von Jörg Thomann
Die Eisenbahn ist der Garant des Fortschritts, sagte Atatürk. Was zählen seine Worte heute noch? Hört man sie im tiefsten Anatolien? Eine Zugfahrt von Istanbul ans Ende der Türkei. Von Karen Krüger
Vor der kanadischen Ostküste liegen im rauhen Atlantik die beiden winzigen Inseln Saint-Pierre und Miquelon. Sie sind die letzten Bastionen Frankreichs in Nordamerika, die letzten Reste des Kolonialbesitzes - und die sechstausend Eiinwohner sind ungeheuer stolz darauf. Von Elke Sturmhoebel
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